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Einem Häkelprojekt bin ich noch ins Netz gegangen ...

In einer nicht allzu lang zurückliegenden Ausgabe von Landlust war eine Anleitung drin, wie man ein Einkaufsnetz häkelt ... das kann ich nur empfehlen, ich habe inzwischen schon ein paar Netze gehäkelt und auch verschenkt. Für die weniger Geduldigen unter uns, für die eine Arbeit in absehbarer Zeit auch mal beendet sein soll, ist das ideal, ich habe nur wenige Stunden für eins gebraucht.

Die ersten waren einfach aus Paketschnur, wie in der Anleitung beschrieben, wenig farbig aber funktional. Für meine Schwester habe ich ein richtig schickes aus feinem grünen Baumwollgarn gehäkelt mit gehäkelten Rosen am Rand, das sah richtig niedlich aus, wäre auch zum Dirndl ein netter Taschenersatz gewesen. Aber das hat leider den ersten größeren Einkauf nicht unbeschadet überlebt, es wäre eher nur zum Semmeln einkaufen geeignet gewesen ... schade, aber nun ja. Deshalb bin ich auf die Suche gegangen nach geeigneterem Material und habe bei ebay Wurstgarn entdeckt, das gibt es in blau, rot, grün und natur, es ist aus Baumwolle und ziemlich fest gezwirnt, also anders als Topflappengarn, das ja eher von lockerer Struktur ist, aber die Dicke ist vergleichbar. Ich habe es jetzt mehrfach getestet, es hält richtig was aus.

Dieses hier in blau mit weiß abgesetzt

 

 

lieben wir sehr und auch mein Mann, der sonst eher spontan und dann immer ohne Korb oder Tasche zum Einkaufen geht, weil er sich im Laden schon einen Karton oder schlimmstenfalls ne Tüte organisiert, nimmt dieses Netz gerne her.

Tipp: man sollte das Netz nicht zu lang häkeln, da es sich unter Last deutlich dehnt und länger wird, sonst ist es unbequem zu tragen, weil man es ja nicht auf dem Boden hinter sich herschleifen will.

Noch drei Anmerkungen, aber nur mittelbar zu dem Netz:

Seit wir wissen, dass unsere mal schnell im Supermarkt gekauften Plastiktüten (unter anderem) unsere Meere und deren Bewohner verschmutzen und vergiften, ist es für mich eine Frage des achtvollen Miteinanders auf den ganzen Verpackungswahnsinn zumindest da zu verzichten, wo es wirklich ganz einfach machbar ist. Eine Tasche, einen Korb, ein Netz zum Einkaufen mitzunehmen ist einfach nur eine Einstellungssache und schon ist es wieder eine Plastiktüte weniger, die irgendwo herumschwimmt ... Die Menschen verschmutzen die Umwelt in einem Ausmaß wie kein anderes Lebewesen in der Erdgeschichte ...

Und: ich kaufe Obst und Gemüse wenn möglich immer ohne Plastikverpackung. Die Früchte sind ja in ihrer Schale schon verpackt ...

Und: ich schleppe wieder Getränkekästen mit Glasflaschen und habe mich von den so bequemen weil viel leichteren Weichplastikflaschen komplett verabschiedet. Neben der Umweltverschmutzung bei deren Entsorgung ist ja auch nicht so ganz klar, inwieweit wir an den rausgelösten Kunst- und sonstigen Stoffen gesundheitlich noch zu leiden haben ...

Dies nur so zur Anregung am Rande ... vielleicht mag das Netz der eine oder andere ja nacharbeiten ...

 

13.2.15 18:53
 


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