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Meine erste gestrickte Decke

Bei den rastlosen Streifzügen durch ebay mit den unterschiedlichsten Suchbegriffen ist auch immer wieder mal "Schurwolle" dabei und da kann ich dann bei dem einen oder anderen Angebot manchmal einfach nicht widerstehen, obwohl ich mindestens eine Schulklasse mit Wolle versorgen könnte ... Diese Hamsterkäufe liegen dann manchmal eine ganze Weile, weil ich mich  l e i d e r  nicht hauptberuflich mit Wolle und ihrer Verarbeitung beschäftigen kann, sondern das als Hobby betreibe.

Vor Jahren bin ich beim Stöbern durch die Handarbeitsbücher auf die Stricktechnik von Horst Schulz gestoßen und war davon vollkommen begeistert! Jaquardstricken ist manchmal doch sehr anspruchsvoll und mühsam, mehrere verschiedene Farben ziehen sich durch das ganze Gestrick und wollen in jeder Reihe bewältigt sein. Als ich mit Jacquardstricken angefangen habe, war ein heilloses Fadendurcheinander keine Seltenheit. Es gibt dafür allerdings auch Tricks, dass das nicht passiert, aber dazu vielleicht mal mehr an anderer Stelle.

Bei Schulz hat man pro Reihe nur eine Farbe und die Mehrfarbigkeit entsteht durch Hebemaschen und häufige Farbwechsel nach wenigen Reihen und durch lauter kleine Einheiten, die man aneinander strickt. Ich zeige euch bei anderer Gelegenheit mal eine Jacke, die ich meinem Mann in dieser Technik gestrickt habe. Damit das bei Schulz richtig schön bunt wird braucht man dann allerdings viele verschiedene Farben, dafür nicht so viel von jeder. Eine interessante Technik, finde ich.

Aber zurück zum Deckenprojekt. Schulz war also sozusagen schuld an dieser Wolldecke, die ich vor einer Weile gestrickt habe:

 

 

Die Wolle selbst ist eher etwas rauher, man könnte sie vielleicht mit Bergschafwolle vergleichen, als Jacke oder Pullover könnte sie kratzen, daher musste eine andere Verwendung her. Eine Decke hat man ja doch nicht so nahe am Körper, dafür ging sie gut zu verwenden. Das Innenteil der Decke bilden lauter gleich große und gleich aufgebaute Quadrate in rechts/rechts, die direkt aneinander gestrickt werden, die Fäden habe ich sofort immer auf der Rückseite eingestrickt, das erklärt Schulz auch in seinen Büchern (falls jene für euch von Interesse sind) . An allen Seiten habe ich den grün/weiß-gestreiften Rand angestrickt, die Ecken sind noch einmal Schulzquadrate, diesmal schmal gestreift in grün/weiß, die ich in die entstehenden Lücken eingetrickt habe. Ganz außen herum verläuft noch so eine Art Rollrand*) in grün, der einen schönen Abschluss bildet.

 

 

*) Rollrand: alle Maschen aufnehmen, Arbeit wenden, eine Reihe rechte Maschen stricken, Arbeit wenden, 1 Masche rechts stricken, 2 Maschen rechts zusammenstricken, beide Maschen zurück auf die linke Nadel nehmen. 1 Masche rechts stricken, 2 Maschen rechts zusammenstricken, beide Maschen wieder auf die linke Nadel nehmen und so weiter ...

 

12.2.15 15:24
 


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