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Stumpfe Seide und weiches Merino

An anderer Stelle habe ich ja schon mal geschrieben, dass ich eine Vorliebe für natürliche Garne habe: Wolle, Baumwolle, Leinen, Seide, Hanf.

Bei ebay habe ich mal eine ganze Spule relativ feines Seidengarn erstanden, ein wunderschönes lebhaftes helles Zimt, aber der Griff ist schrecklich: ganz stumpf. Das Garn lässt sich ganz unschön verstricken, es ist auch noch relativ ungleich, hat dickere Stellen drin, der Faden bleibt an sich selbst hängen, leider gar nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte. Aber die Farbe! Ich finde sie wunderschön. Auf dem Bild die linke Spule:

 


 

Nun begab es sich, dass sich in meinem Garnfundus auch noch eine Spule herrlich weiches Merinogarn in einem ähnlichen Farbton befand. Es hat einige Monate gedauert, bis mir das auffiel und ich auf die Idee kam, die beiden Fäden miteinander zu verstricken. Das war DIE Idee, denn mit dem Merinogarn zusammen läuft der neue Faden sehr schön auf der Nadel, zwar immer noch ein wenig holprig, aber deutlich besser als die Seide alleine.

Ich habe ja ein Faible für gestrickte Tücher und bei ravelry bin ich mit einem hübschen kleinen Lacemuster fündig geworden: das Muster heißt Naiada und wenn ihr auf das Wort klickt kommt ihr bei ravelry zu der Designerin, bei der man die Anleitung dazu kaufen kann. Beim Stricken ensteht ein leicht asymmetrisches Dreieck, hier ein Detail:

 

 

Auf der langen Seite des Tuchs ergibt sich eine sehr schöne Kante, die kann nach dem Stricken so bleiben, die beiden anderen Seiten habe ich umhäkelt mit einer von mir sehr geliebten Kante: 

Die Basis ist die abgekettelte Strickkante. 1 feste Masche, zwei Maschen auslassen, in die dritte Masche 3 Stäbchen, an das dritte Stäbchen ein Pikot häkeln (3 Luftmaschen häkeln und mit einer durchgezogenen Masche in die erste Luftmasche zum Kreis schließen, 3 Stäbchen wieder in dieselbe Basismasche (es sind also 6 Stäbchen mit einem Pikot dazwischen in eine Masche gehäkelt), zwei Maschen übergeben, in die dritte eine feste Masche. Und dann wiederholen bis zum Ende der Reihe, ist das verständlich? Muss mich im Schreiben von Anleitungen noch üben ... man erkennt es aber auf dem Foto, denke ich. Vielleicht füge ich später noch eine Zeichnung ein ... jetzt müssen erstmal die Hunde dringend raus!

12.2.15 12:41


Tataaaa, was Neues!

Kaum ist ungefähr ein Jahr um, seit ich hier etwas geschrieben habe und schon gibt's was Neues ... Ok, ganz neu sind Material und Technik nicht, aber mich hat jetzt die Leidenschaft gepackt: Paracord. Der große Vorteil von Armbändern oder Halsbändern oder auch Leinen, geknüpft, geflochten oder geknotet aus Paracord, ist, dass es relativ rasch geht, wenn man die Knüpf- oder Knotentechnik mal raus hat. Letzteres kann allerdings, je nach Komplexität, auch mal ein paar Stunden dauern ... Lustigerweise ist das im Prinzip eine Renaissance der Makrameetechnik von vor ein paar Jahrzehnten, mit einem neuzeitlichen Material und in vielen, vielen Farben ...

Meine ersten Erfahrungen habe ich vor einiger Zeit mit Lederschnüren gemacht. Als Fan von reiner Wolle und Leder kam mir erstmal das "Paracordzeugs" nicht ins Haus. So richtig zufrieden war ich aber mit meinen Werken nicht. Paracord hat den großen Vorteil, dass man Enden mittels Feuer verschmelzen kann, dann geht es auch unter normalen Umständen nicht mehr auf. Bei Leder geht nur zurückflechten und das fand ich wenig schick, da wird dann nämlich eine Seite am Verschluss ziemlich mulksig ...

Das erste Armband aus Paracord ist gelungen, also wird weiter gemacht ;-) Da wir zwei Hunde haben, kann ich mich nun mit Halsbändern und Leinen in verschiedenen Farben und Knotentechniken austoben und auch unter meinen Freunden sind einige Hundehalter ... noch ein weites Betätigungsfeld!

 

 

Bis es zu diesem Armband kam lagen allerdings einige Stunden Suchen und Lesen im Internet hinter mir, die richtigen Verschlüsse finden, das Material zu vernünftigen Preisen finden (das etwas teurere Paracord aus USA lohnt sich, die Qualität ist deutlich besser und die Farben sollen nicht ausbluten), die Technik lernen. Vorallem dann das Ende an der zweiten Verschluss-Seite hat es manchmal in sich, zumindest für mich als Anfängerin.

Eine Leine ist auch schon fertig und die nächsten Projekte formen sich so langsam im Kopf. Ich warte noch auf eine Materiallieferung, aber dann kann's so richtig losgehen ...

7.2.15 14:20


Viele Projekte ... und nix geht vorwärts!

Leidenschaftliche Handarbeiterinnen kennen das: man sieht ein Modell, denkt an eine Wolle, die man schon hat oder besorgt sich die angebene und dann geht's los. Während man so dahinnadelt entdeckt man was Neues: das muss ich haben, das möchte ich machen! ... und - obwohl das eine noch nicht fertig ist - stürzt man sich schon in die nächste Arbeit, weil man einfach wissen möchte, wie das ausschaut auf der eigenen Nadel, auch wenn es davon ja schon ein Foto gibt ... und so kommt eins zum anderen ...

So habe ich also momentan auch mehrere Projekte gleichzeitig am Start:

  • ein Dreieckstuch von der Spitze her gestrickt in einem goldfarbenen Viscose-Wolle-Garn, Rand aus rechts/rechten Maschen, im Innenteil ein Netz-Lochmuster
  • ein Dreieckstuch gleicher Machart in Grüntönen mit goldenem Jaquard eingestrickt, alles rechts
  • eine Stola gehäkelt aus Grannys in einem sehr schönen Verlaufsgarn

 Und im Kopf warten noch ein paar mehr wie Steampunk-Schmuck machen zum Beispiel, aber so viele Stunden hat der Tag gar nicht, denn schließlich gibt es noch ein paar Nebenbeschäftigungen wie Arbeit, Mann, Hunde und Haushalt ...

Also geht's derzeit nach Lust und Laune mal an dem einen, mal an dem anderen Projekt weiter und alles andere muss erst mal unangefangen bleiben. Heute Abend werde ich mal ein paar Fotos machen.

13.2.14 15:07


Hallo Welt! Ich stricke ... häkle ... spinne ...

Meine Mutter war schon eine begeisterte Handarbeiterin und hat mir die ersten Häkel- und Strickmuster beigebracht und gezeigt, wie man eine Nähmaschine benutzt. Als meine jüngere Schwester im zarten Alter von vier Jahren eine schwere Gehirnerschütterung hatte und damit vier Wochen im Krankenhaus fest liegen musste, habe ich ihr täglich irgend ein Stück für ihre kleine Puppe gehäkelt und mitgebracht, ich war damals sieben Jahre alt. Das sind die am weitesten zurück reichenden Erinnerungen an mein Handarbeiten.

Seit dem sind schon etliche Jahre vergangen, das Spinnen habe ich irgendwann entdeckt und mag es sehr. Ich weiß nicht wieviele Kilo Wolle, Leinen und Baumwolle ich schon verstrickt (und verhäkelt) habe und noch immer gehen mir die Ideen nicht aus, finde ich neue Techniken und Muster oder entdecke Altes wieder, wie zum Beispiel aktuell die Granny Squares, die gerade eine gewisse Renaissance erleben. Im Laufe der Jahre habe ich für mich festgestellt, dass ich nur bei Sockenwolle synthetische Beimischungen akzeptiere und ansonsten ein großer Fan von reiner Wolle, Baumwolle und Leinen oder Mischungen daraus bin.

Wohin mich dieser Blog führen wird, weiß ich noch nicht, aber ich dachte mir, ich lasse euch teilhaben an meinen verschiedenen Handarbeitsprojekten, die immer zahlreich parallel laufen oder auch schon im Kopf vorhanden sind, oder auch an meinen Erfahrungen mit der einen oder anderen Technik, je nachdem was sich gerade so ereignet. Ich bin selbst gespannt.

Weiteres demnächst!

17.11.13 02:51


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