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Häkeln ... immer wieder geübt aber nicht meine Liebe ...

Häkeln hat bei manchen Menschen, ich gehöre auch dazu, ein etwas verstaubtes Image, es erinnert irgendwie an den Handarbeitsunterricht in der Grundschule, wo die Kinder kilometerlange Häkelschnüre anfertigen müssen, auch meinen Sohn hat man damit gequält. Aus dieser Häkelschnur wurde dann eine dickere Schnur gedreht, immerhin - die hat er heute noch und inzwischen ist er 22. Oder man erinnert sich an Omas gehäkelte Deckchen auf der Kommode oder an gehäkelte Eierwärmer ... Dinge, die man jetzt nicht so unbedingt braucht und die auch nicht unbedingt jedermanns Geschmack sind.

Ähnlich verhält es sich für mich mit Grannysquares - irgendwie "Omakram", wobei - damit hier kein falscher Zungenschlag reinkommt - ich zwei sehr geliebte Omas hatte: die eine Schneidermeisterin, die wunderbar exakte Damenmode anfertigte in einer Zeit, als man noch beim Schneider arbeiten ließ und nicht einfach von der Stange kaufte - auch weil es "von der Stange" gar nicht gab. Die andere war Hauslehrerin und eine sehr versierte  Handarbeiterin in allen Disziplinen, die zum Beispiel ihrem Sohn (meinem Vater) selbst Hemden entwarf und nähte oder für ihre Enkeltöchter Kleider nähte, deren Passen sie mit unzähligen kleinen bunten Blümchen bestickte oder die Ledereinbände fertigte und die natürlich strickte und große Tischdecken mit gezähltem Kreuzstich überzog.

Meine Mutter häkelte gerne. Sie hat für unser damaliges Haus alle Scheibengardinen aus feiner weißer Baumwolle, kein Topflappengarn ;-), gehäkelt. Jetzt, wo der Shabbylook so en vogue ist, wären die Gardinen ein Renner. Ich habe einen großen Karton voll damit. Leider bin ich jemand, der sehr gerne aus den Fenstern rausschaut und wenn man nicht unmittelbar von außen reinschauen kann, keine Gardinen an die Fenster macht ... ich werde den Schatz aufheben, wer weiß, wer ihn mal für etwas brauchen kann. Oder einen schäbig gewordenen Bezug eines geliebten Sessels, der nämlich genau die richtige Armlehnenhöhe für sie hatte, um in ihm zu handarbeiten, ersetzte sie durch einen maßgehäkelten Bezug, der Sessel sah beinahe wie neu damit aus.

Ich selbst häkle insgesamt, also immer wieder mal zwischen den Strickprojekten, schon sehr lange ... als Kind habe ich meiner damals mit einer Gehirnerschütterung im Krankenhaus liegende kleinen Schwester (sie war 4 und ich nur drei Jahre älter) jeden Tag irgendein Kleidungsstück für ihre kleine Puppe gehäkelt - nein, es war keine Barbiepuppe, die kamen damals gerade erst auf und unsere Eltern fanden die nicht pädagogisch wertvoll ...

Vielleicht finde ich irgendwann noch so richtig zum Häkeln, wer weiß. Sonst bleibe ich einfach beim Stricken, was ich einfach enorm gerne tue ... und mache nur weiter die Abschlüsse an meinen gestrickten Tüchern aus gehäkelten Maschen, da gibt es so unglaublich viele Varianten. Meine Handarbeitsbibliothek umfasst da einige Bücher zu speziell diesem Thema.


12.2.15 17:05


Strickdecke Nummer 2

Aus roter (2 Töne), blauer (2 Töne) und weißer reiner Wolle, auch mal bei ebay auf Industriespulen erstanden, daher namenlos, habe ich diese Decke gestrickt:

 

 

Basis sind lauter Quadrate im Log-Cabin-"Muster", wobei das Zentrum immer anders ist, aber nur aus Streifen oder Quadraten besteht. Hier habe ich die Quadrate am Ende zusammengehäkelt, das sieht man an der plastischen Naht zwischen den Quadraten. Hier ein paar Quadrate etwas näher, damit man es besser erkennt:

 

Auch Hund und Katz' kuscheln gerne damit:

 


 

12.2.15 15:29


Meine erste gestrickte Decke

Bei den rastlosen Streifzügen durch ebay mit den unterschiedlichsten Suchbegriffen ist auch immer wieder mal "Schurwolle" dabei und da kann ich dann bei dem einen oder anderen Angebot manchmal einfach nicht widerstehen, obwohl ich mindestens eine Schulklasse mit Wolle versorgen könnte ... Diese Hamsterkäufe liegen dann manchmal eine ganze Weile, weil ich mich  l e i d e r  nicht hauptberuflich mit Wolle und ihrer Verarbeitung beschäftigen kann, sondern das als Hobby betreibe.

Vor Jahren bin ich beim Stöbern durch die Handarbeitsbücher auf die Stricktechnik von Horst Schulz gestoßen und war davon vollkommen begeistert! Jaquardstricken ist manchmal doch sehr anspruchsvoll und mühsam, mehrere verschiedene Farben ziehen sich durch das ganze Gestrick und wollen in jeder Reihe bewältigt sein. Als ich mit Jacquardstricken angefangen habe, war ein heilloses Fadendurcheinander keine Seltenheit. Es gibt dafür allerdings auch Tricks, dass das nicht passiert, aber dazu vielleicht mal mehr an anderer Stelle.

Bei Schulz hat man pro Reihe nur eine Farbe und die Mehrfarbigkeit entsteht durch Hebemaschen und häufige Farbwechsel nach wenigen Reihen und durch lauter kleine Einheiten, die man aneinander strickt. Ich zeige euch bei anderer Gelegenheit mal eine Jacke, die ich meinem Mann in dieser Technik gestrickt habe. Damit das bei Schulz richtig schön bunt wird braucht man dann allerdings viele verschiedene Farben, dafür nicht so viel von jeder. Eine interessante Technik, finde ich.

Aber zurück zum Deckenprojekt. Schulz war also sozusagen schuld an dieser Wolldecke, die ich vor einer Weile gestrickt habe:

 

 

Die Wolle selbst ist eher etwas rauher, man könnte sie vielleicht mit Bergschafwolle vergleichen, als Jacke oder Pullover könnte sie kratzen, daher musste eine andere Verwendung her. Eine Decke hat man ja doch nicht so nahe am Körper, dafür ging sie gut zu verwenden. Das Innenteil der Decke bilden lauter gleich große und gleich aufgebaute Quadrate in rechts/rechts, die direkt aneinander gestrickt werden, die Fäden habe ich sofort immer auf der Rückseite eingestrickt, das erklärt Schulz auch in seinen Büchern (falls jene für euch von Interesse sind) . An allen Seiten habe ich den grün/weiß-gestreiften Rand angestrickt, die Ecken sind noch einmal Schulzquadrate, diesmal schmal gestreift in grün/weiß, die ich in die entstehenden Lücken eingetrickt habe. Ganz außen herum verläuft noch so eine Art Rollrand*) in grün, der einen schönen Abschluss bildet.

 

 

*) Rollrand: alle Maschen aufnehmen, Arbeit wenden, eine Reihe rechte Maschen stricken, Arbeit wenden, 1 Masche rechts stricken, 2 Maschen rechts zusammenstricken, beide Maschen zurück auf die linke Nadel nehmen. 1 Masche rechts stricken, 2 Maschen rechts zusammenstricken, beide Maschen wieder auf die linke Nadel nehmen und so weiter ...

 

12.2.15 15:24


Mein JIG ist da!

Ich war schon ganz ungeduldig, weil ich das Band schon eine ganze Weile in richtig schönen Farben da habe und das JIG kam ewig nicht. Die Lieferung hatte sich verzögert, manchmal gibt es wichtigere Dinge als die geschäftlichen, dafür hatte ich vollstes Verständnis, aber wenn man so voller Vorfreude ist, ist es mit der Geduld gerne etwas schwierig.

Erste weitere Versuche ohne dieses Gerät sind ganz ok, aber es ist schwierig, vor allem wenn es sich um mehrere Stränge und ein komplizierteres Muster handelt - und wenn man noch ziemlicher Anfänger ist! - ganz gleichmäßig zu arbeiten ohne ein JIG.

So, jetzt ist es da! Ich freue mich!

 


 

12.2.15 11:53


Zwei neue Armbänder aus Paracord

Nachdem das JIG auf sich warten ließ musste ich aber doch schon mal was ausprobieren, ich kann abends schlecht meine Hände still halten, fernsehen alleine ist einfach nicht mein Ding, das erscheint mir immer ein wenig als Zeitverschwendung ;-)

Diese beiden Armbänder sind deshalb gestern abend entstanden:

TRILOBITE in braun/türkis und 2 COLOR FISHTAIL in schwarz/braun

 

 

 

Bei den Schnallen habe ich festgestellt, dass man für ein Armband unbedingt gebogene Schnallen nehmen sollte, vor allem wenn sie so relativ lang sind wie die schwarzen bei dem schwarz/braunen auf dem Bild. Die gerade Schnalle verhindert, dass sich das Armband schön um das Handgelenk herumlegt. Wieder was dazu gelernt!

Das Ziel sind Halsbänder für meine beiden Vischels und für Freunde und Bekannte und wer sie eventuell auch mal bei mir kaufen mag, aber das ist noch ein wenig Zukunftsmusik, erstmal muss ich mit der Technik noch vertrauter werden und vorallem bei den Zubehörteilen das Richtige gefunden haben - es gibt eine Unmenge an Anbietern ...

12.2.15 12:55


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